Translate into your language

Freitag, 16. November 2012

Schnitzel-Day! Wenns schnell gehn muss!

Die letzten Tage hatte ich entweder keine Zeit zum Bloggen wegen mieser Schichten, oder aber jetzt drei Tage frei und konnte einfach keinen Computer mehr sehen. Hatte ne richtige Gammelphase, die perfekt zum Novemberwetter gepasst hat.

Vor kurzem hab ich auf einem anderen veganen Blog die fertig panierten Schnitzel vom Aldi gesehen und mich daran erinnert, dass die auch meinen Kühlschrank noch zieren und auf ihren ersten Auftritt warten. Daraufhin versprach ich dort ein Feedback wenn ich meine mal in die Pfanne gehau´n hab.

Tataaa!

Ich muss zugeben, dass ich kein Fertiggericht-Fan bin, wollte diesen Dingern aber eine Chance geben.

Aber ich hatte den ganzen Tag nichts Warmes gegessen, war nur unterwegs gewesen und hatte mich mit Obst und Nüssen über Wasser gehalten.

Jetzt musste es schnell gehen. Auf lange Kochen hatte mein Magen keine Lust, genausowenig auf dekorieren und tausend Fotos machen, daher entschuldigt die wenigen und unkreativen Fotos bitte ;)

Eine ganz genaue Ausführung und Beschreibung zu den Le Gusto Soja Schnitzel kriegt ihr auf dem wunderschönen Blog von Le Veganée da sind Bilder der Verpackung und sozusagen ein "unboxing" und alles andere wirklich super aufgezeigt. Liebe Grüße an dieser Stelle :)

Wie gesagt, bei mir musste es schnell gehen, daher Öl in die Pfanne, alles aufreissen, ein paar Hokkaidospalten schneiden und alles in der heißen Pfanne brutzeln.




Die Schnitzel wenn sie auf beiden Seiten gebraten sind hochkant stellen, damit die Seitenränder auch knusprig werden:



Bissl Salz und Pfeffer, Schnitzel auf Küchenpapier abtropfen lassen und die Kürbisspalten in ein paar Tropfen Agavendicksaft oder Zucker karamelisieren lassen, etwas mehr Salz dazu und ab auf den Teller!


Ja etwas einfarbig in diesem Rotton, aber wie gesagt, für Kreativität blieb keine Zeit weil Hunger!
Da war es schon eine Hochleistung die Steaksauce über dem Teller zu verteilen und alles einigermaßen dekorativ drüber zu schichten - und man vergesse nicht, auf die Schnelle gutes Licht zu finden und ein Foto zu machen :-)


Fazit:
Der Hunger treibts rein - ehrlich gesagt hätte ich persönlich lieber die Schnitzel weggelassen und nur Kürbispommes gemacht, aber mich haben Fertiggerichte noch nie überzeugt - das wäre also auch so gewesen, wenn da früher Fleisch drin gewesen wär. Für ein Fertiggericht daher also schnell zubereitet und von der Konsistenz echt super, geschmacklich auch lecker, für Feinschmecker aber nicht geeignet.

Wer aber mal eine andere Konsistenz als die der Big Steaks paniert sucht, mit viel "Fleisch" also, der wird davon überzeugt sein und man kann es Fleischessern sehr gut als Hühnerformfleisch unterjubeln muahaha... Mein Mann mochte es - das muss was heißen :)

In diesem Sinne, an Guadn!

Donnerstag, 8. November 2012

In love with Soup!


Suuuppeeee! Jetzt wo es draußen kalt wird ist eine heiße Suppe doch das Schönste!
Cremesuppen sind traumhaft lecker, aber meist solche Kalorienbomben, dass man freiwillig drauf verzichtet und dafür lieber feste Nahrung zu sich nimmt.

Das war mal! Das Beste am veganen Essen ist meiner Meinung momentan, dass ich ungesunde Kalorienbomben wie Sahne durch so tolle Dinge wie Nüsse ersetzen kann. Ich weiß zwar nicht, wie viel von den ungesättigten Fettsäuren noch übrig sind wenn die Suppe am nächsten Tag in der Arbeit in der Mikrowelle warm gemacht wird, aber wenn man Sahne aus Nüssen erst relativ spät dazugibt sehe ich zumindest beim ersten Kochen ein hohes Potential, dass noch was vorhanden ist J

Die ultimative Suppe finde ich ist schwer zu beschreiben, aber einfach zu kochen.
Da ich immer frei Schnauze koche ist es für mich meistens auch nicht einfach genaue Angaben zu einem Rezept zu machen.
Ich denke meist, jeder weiß doch wie man ne Suppe kocht. Aber ich weiß auch, dass es Leute gibt, die brauchen einfach ihre Mengenangaben um sich sicher zu fühlen. Sofern ich mich also an Mengenangaben erinnern kann versuch ich sie euch zu nennen, ansonsten verzeiht bitte und sucht euch notfalls die Mengenangaben auf Chefkoch etc und wendet sie dann auf mein Rezept an.

Da ich nicht jede Suppe die ich jetzt im Winter kochen werde exakt mit Rezept betiteln will hier also das einfachste Grundrezept für einen schönen großen Pott Cremesuppe für ca. 4 Portionen/Personen.

Mengentechnisch für das Gemüse (einzeln) würde ich sagen: Hokkaido 1 klein bis mittel, Zucchini 3-4, Brokkoli 1-2, Karotten 4-6 nach Größe, Kartoffeln 4-6 nach Größe, Blumenkohl 1 mittlerer, gemischt geht natürlich auch, Brokkoli-Zucchini-Blumenkohl, Kürbis-Karotten-Kartoffel…) Suppen werden generell sämiger wenn 1-2 Kartoffeln mit dabei sind, allerdings auch reicher an Kohlenhydraten, falls jemand darauf achtet. Ich versuche abends keine bis wenig KH zu mir zu nehmen, meist packts mich dann aber doch wieder irgendwann. Allerdings schläft man besser und ist nicht so voll.

Also zum Rezept:
Gemüse nach Wahl möglichst klein schneiden (gart schneller und Vitamine bleiben am Leben) und mit Wasser ansetzen.
Gerade so viel, dass alles mit Wasser bedeckt ist und erstmal köcheln lassen.

Wer es gern noch etwas leckerer hat und auch ein paar Tropfen Öl mehr nicht scheut darf sich davor eine kleingewürfelte Zwiebel in Öl anbraten und das Gemüse danach da hinein geben und kurz mitrösten bevor mit Wasser aufgegossen wird.

Inzwischen 100g  Cashews (das weiß ich nur so genau, weil in der Tüte vom Penny genau 100g drin sind ;) zerkleinern (ich mach sowas im Mr. Magic oder wie die Dinger heißen – also ein billiger Personal Blender, der auch einen Mahlaufsatz hat) und mit ca 200ml Wasser aufgießen und eine Weile mixen lassen.
Neulinge in Sachen Nussmilch werden daraufhin erstaunt feststellen, dass sich die Cashews komplett aufgelöst und in Sahne verwandelt haben, die auch noch traumhaft schmeckt.

Inzwischen das köchelnde Gemüse mit Brühwürfel/pulver, Salz und Pfeffer, evtl noch Muskat würzen .Bei Karrotten, Kartoffeln und Kürbis macht sich auch Curry sehr gut. Wer Knoblauch oder Ingwer in der Suppe möchte (Knoblauch würde ich eine halbe Zehe eigentlich in jeder Suppe empfehlen, Ingwer eher im Kürbis-Kartoffel-Karottenbereich) kann diese durch die Knoblauchpresse (ja auch Ingwer) oder klein gehackt jetzt zugeben.


Ruhig etwas stärker würzen, die Suppe wird ja von der Sahne wieder verdünnt. Sobald das Gemüse gar ist (geht sehr schnell bei kleinen Stücken) den Herd runterschalten und das Ganze pürieren.
Wem es jetzt noch zu dünnflüssig ist etwas Johannisbrotkernmehl, Mehl oder Stärke in Wasser anrühren und zugeben, dann nochmal aufkochen lassen bis es andickt.

Die Sahne nach Geschmack zugeben und mit einem Schneebesen einrühren. Kann alles rein, muss aber nicht.

100g Cashews haben so 600 Kalorien, das klingt verdammt viel, rechnet man das allerdings auf 4 Portionen ist es trotzdem eine kalorienarme Suppe, selbst wenn man zwei Portionen schafft (und die sind schon einzeln gut bemessen), denn wenn man rechnet wie viel Butter, Sahne und Öl normalerweise in einer Cremesuppe sind schmeckt es einem gleich doppelt so gut weil es auch noch gesund ist!
Der hohe Proteingehalt der Cashews sorgt außerdem für eine langanhaltende Sättigung, daher würde ich die Cashewsahne nicht weglassen oder durch Öl ersetzen. Natürlich geht das Ganze auch mit Sojasahne, hat aber eben ned den gleichen Nährwert und ich find die Fertigen schmecken fürchterlich nach Soja, allerdings merkt man das in der Suppe nicht mehr.

Leckere Brokkolicremesuppe!



Kürbiscremesuppe mit Kürbiskernöl



An Guadn und viel Erfolg beim Nachkochen!!

Montag, 5. November 2012

Vegane Chai-Latte oder Heiße Schokolade

Sojamilch ist toll. Sojamilch kann lecker sein, ist sie leider aber nicht von jedem Hersteller. 
Viele verteufeln Alpro, da sie zu einem der weltgrößten Milchproduktionsbetriebe der Welt gehören, mir als "egoistischer" Veganer ist das jetzt nicht so wichtig - ich bin ja (wer weiß vllt kommt das noch?) nicht aus Tierschutzgründen vegan, sondern weil ich herausfinden will ob ich so leben könnte ohne das Gefühl zu haben, dass mir etwas fehlt und weil ich herausfinden will, ob ohne Tierprodukte zu leben tatsächlich besser für meine Gesundheit und meinen Körper ist. Abnehmen ist nach wie vor ein Thema und allein weil so alle gängigen Snacks um einen rum nicht vegan sind wird man schon weniger in Versuchung geführt!

Da aber z.B. Sojamilch vom Aldi nur die Hälfte kostet hab ich mir da in weiser Vorraussicht drei Tüten mitgenommen - mit dem Ergebnis, dass sie seehr stark nach Soja schmeckt, also nicht nussig sondern dieses sojatypische halt.

Da ich früher Sojamilch nur im Müsli gegessen hab ist mir das nie besonders aufgefallen, bzw da hab ich es ja eigentlich sehr gern mögen. 

Nachdem aber das gute Soja ja auch eigentlich nicht den besten Ruf hat (wobei ich sie wieder gern trinke, seit in der letzten Fit for Fun stand, dass zwei Gläser täglich gegen Regelschmerzen helfen), gibt es bei mir seit neuestem eine viel gesündere Alternative. Vor allem weil ich so einen großen Bestandteil von Mineralien und Vitaminen decken kann - Nüsse!

Eine Nussmilch ist schnell gemacht, einfach eine Handvoll klein mahlen, mit Wasser aufgießen und ne Weile mixen. Danach entweder den gemahlenen Rest mit einem Sieb oder Nussmilchbeutel abseihen, oder wie ichs aus Faulheit gern mach - drin lassen! Wenn man daraus dann z.B. einen Shake macht in den sowieso feste Bestandteile kommen merkt das eh kein Mensch mehr. 

Wer es dennoch genauer wissen will, dem empfehle ich diese Anleitung von "Die Umsteiger-weg vom Fleisch"  

Absolut einfach und schnell. Dann wisst ihr auch schon wie also Kakao gemacht wird - ich nehme statt Datteln gern Agavendicksaft, vor allem weil ich mit dem kleinen Mixer weitermache den er hat und dieser Motor nicht so ne tolle Leistung hat wie der Vitamix. 

 Meinen Chai Latte mach ich allerdings momentan immer mit Haferdrink Chai von Natoumi den gibt es in jedem dm Markt. Der Drink hat schon einen guten Grundgeschmack nach Chai-Gewürzen und eine leichte Süße. Ich erhitze den dann nur noch im Topf, werf von Anfang an einen Teebeutel Chai dazu (gibts ja in allen Variationen) und schmecke evtl noch mit Agavendicksaft ab und mit dem hier ganz gern:

Das ist seehr lecker und macht sich auch oben drauf als Deko im fertigen Drink noch gut. Wer es gerne etwas eleganter hat schäumt sich den Chai noch mit Mixer, Milchaufschäumer oder stinknormal mit nem Scheebesen im Topf auf. 

Das fertige Ergebnis sieht dann so aus:


Und es schmeckt himmlisch! Ich merk keinen Unterschied, wer es gern gehaltvoller hat mixt evtl noch einen Löffel Mandelmus drunter (und seiht eventuell noch die restlichen Mandelstückchen ab) aber ich finds klasse. Nimmt auch die Lust auf was Süßes oder ersetzt den Kaffee wenn man den Chai Teebeutel mit Schwarztee nimmt (oder extra nen Beutel Schwarztee dazugibt). 

Demnächst kauf ich mir mal Matcha - das soll ja das Kultgetränk schlechthin jetzt sein, dann gibts mal grünen Chai ;)

Have fun!

Zuchinispaghetti an Auberginencremesauce

Auf ein Neues, heute zeig ich meinen Lieblingsspirali nochmal, hab zum ersten Mal Zucchinispaghetti gemacht und es war sooo lecker!!

Hab extra ein paar Fotos für euch mit gemacht:



So sieht das also aus wenn Zucchini zu Spaghetti werden.
Das hier sind jetzt zwei Stück, ist erstmal viel, allerdings fallen die beim erhitzen stark zusammen. Wer sie also nicht kalt und roh essen will sollte fast noch eine mehr machen. 


Erster Anrichtversuch auf den rohen "Nudeln" nachdem ich sie aber lieber warm essen wollte hab ich sie danach nochmal in die Pfanne geworfen, hatte nur Angst, dass sie dann nicht mehr so schön aussehen - die Sorge war allerdings unbegründet:

 Et Voila! wunderschöne Zucchinispaghetti an Auberginencremesauce, darüber sind getrocknete Grünkohlchips gebröselt und ein "Parmesan" aus Nüssen, Hefeflocken und etwas Salz. 

Das Rezept für die Sauce ist allerdings etwas kreativer, da ich eine Resteverwertung von einem Brotaufstrich gebraucht habe.

Also hab ich spontan eine halbe Aubergine mit Zwiebeln und Öl angebraten bis sie weich ist, Tomatenmark und frischen Knoblauch mitangeschwitzt, alles mit Wasser und etwas Sojasahne aufgekocht, zwei EL vom restlichen Brotaufstrich "Aubergine" (Auf Basis von Sonnenblumenkernen, war so also gehaltvoll und cremig genug, daher hab ich kaum mehr Sahne gebraucht) dazugeben und kurz mit dem Mixer oder Pürierstab fein mixen. Je nach Konsistenz noch etwas Wasser hinzufügen und aufkochen.

Mit Brühe, Pfeffer und Agavendicksaft verfeinern und die rohen Spaghetti unterheben. Bei mittlerer Hitze kurz ziehen lassen bis sie warm aber noch bissfest sind und auf dem Teller anrichten - Hilfreich ist es, den Teller/Schale vorher mit heißem Wasser ausspülen, oder im Ofen warm zu halten (was allerdings für einen Teller Stromverschwendung wäre, daher mach ich das nur bei Ofengerichten) - etwas heißes Wasser aus dem Wasserkocher wärmt den Teller an und das Gericht wird nicht so schnell kalt - vor allem bei den dicken Porzellantellern die ich hab!

Parmesan kann man wie folgt blitzschnell ersetzen, am besten schmeckt es allerdings mit gerösteten Pinienkernen, gehen aber auch Mandeln oder Cashews und notfalls auch ungeröstet:

Handvoll Pinienkerne in der trockenen Pfanne goldbraun rösten
in einen Mixer geben der auch Nüsse mahlen kann (Mr. Magic oder ähnliches ist dafür ideal) je nach belieben eine kleine Handvoll oder nur einen EL Hefeflocken dazugeben, eine gute Prise Salz und kurz zerkleinern. 
Wie Parmesan drüberstreuen - soo lecker. 
(Ich koche gerne salzarm und würde ja das Salz weglassen, aber Parmesan ist nunmal salzig und das macht viel vom Geschmack aus. Wer also lieber Salz spart sollte gleich den ganzen "Parmesan" weglassen)

Guten Appetit!


Sonntag, 4. November 2012

Umstellung, neue Ernährung, neues Projekt uvm..


Vierter Tag vegan. Ok, wenn man den halben Tag meiner ersten Frühschicht dazunimmt nach der ich ins Bett bin ist es der fünfte Tag.

Nevertheless es ist anders. Nicht kompliziert, nicht schwer, nur anders. Mit dem Essen hab ich überhaupt keine Probleme, vegan kochen fällt mir nicht schwer - ich bin ja duch diverse Trennkosterfahrungen (Wakeup, SIS usw) sehr gut im Bilde was vegan ist und was nicht und wie man verschiedene Mahlzeiten anders als gewohnt zubereitet.

Einzig nervig sind die Kopfschmerzen - Spannungskopfschmerzen, die ich auch mit viel Trinken, Gemüsebrühe und Vitaminen aus frisch gepressten Säften nicht weg bekomme. Soweit ich mich eingelesen habe und auch nach eigenem Gefühl würde ich sagen das sind die Entgiftungserscheinungen die auch für die ersten Tage bei anderen Ernährungsumstellungen (Wakeup wurde davon auch berichtet, da ist die erste Woche auch fast vegan, da nur Obst und Gemüse) vorkommen können. Bei Wakeup damals hatte ich das nicht, aber nachdem ich im Urlaub so fürchterlich über die Stränge geschlagen hab und wir ständig am grillen und Pasta und Pizza essen waren, Eis natürlich auch und alles weder vegan noch vegetarisch - Weißmehl und Zucker in Massen usw.. Daher wundert mich das nicht, dass die krasse Umstellung meinem Körper jetzt erstmal zu schaffen macht. 

Gleichzeitig bin ich seit Ende des Monats weg von Hormonen (Nuvaring abgesetzt) und auf andere Verhütung umgestiegen, weswegen mein Körper nun allen Grund hat verrückt zu spielen. 
Nach drei Wochen ausschlafen haben ihm auch noch mit 5 Tagen Frühschicht (4 Uhr Beginn) sauber zu schaffen gemacht.

Daher auch kein Wunder, dass ich neben den Kopfschmerzen und Regelschmerzen (ja das hab ich alles clever getimed) und Übermüdung nicht wirklich die Power spüre von der bei einer Umstellung auf vegan oft berichtet wird. Einzig mein Heißhunger hat nachgelassen - im Urlaub hab ich wenig auf meine Ernährung geachtet und daher alles reingeschaufelt was Zucker und Weißmehl hatte und das hat solche Heißhunger-Fressflashs ausgelöst, dass ich mir schon fast schwanger vorkam.

Ich schlafe extrem viel - was normalerweise kein Wunder nach Frühschichten ist, aber nach den ersten Tagen hab ich mich normalerweise eingependelt - diesmal schaff ich es tatsächlich am 4. Tag immer noch Mittags heim zu kommen, mich "nur mal kurz" ausstrecken zu wollen und um 1 Uhr morgens wach zu werden. Naja so konnt ich noch in die Wanne und dann gleich wieder in die Arbeit durchstarten.. Gottseidank hab ich morgen frei!

Sobald ich mich etwas regeneriert habe wird es Zeit für mein neues Blog-Projekt. Diesmal eine komplette Website mit täglichen Posts von mir und anderen - vielleicht auch du bald?

Soviel sei verraten - es geht um Dinge die das Herz berühren! Gedichte, Geschichten, Bilder, Eindrücke, Gedanken und Gefühle, vielleicht auch Produkte und Zeitschriften.

Dazu bald mehr - wenn dich das interessiert, schreib mir ne Nachricht/Kommentar und ich erzähl dir mehr dazu.

Alles Liebe






Hirse-Gemüsepfanne vegan

Mein erstes Rezept was ich mit euch teilen möchte ist die leckere Hirse-Gemüsepfanne aus dem letzten Post.

Allein schon, weil sie so supereinfach ist! Ich hab sie heute morgen um 3 gemacht, bevor ich zur Frühschicht bin, also noch mit halbgeschlossenen Augen ;-)


Man nehme:

1 Tasse Hirse
Gemüse nach Wahl
1 Zwiebel, etwas Knoblauch und Ingwer
Gemüsebrühe (Pulver) und Gewürze nach Wahl
Agavendicksaft oder Zucker
1 EL Olivenöl oder anderes Öl zum Braten


Und so gehts:

Hirse mit doppelter Menge Wasser zum Kochen bringen, Gemüsebrühe und Gewürze mit etwas Agavendicksaft (oder Zucker) zugeben, Abschmecken - die Hirse wird später wie die Brühe schmecken. 5-10 Minuten kochen lassen, je nachdem wie kernig man es später möchte und dann ausschalten und weitere 10 Minuten ziehen lassen.

In der Zeit Gemüse klein schneiden - Karotten in kleinere Würfel, damit sie schneller durch sind als z.B. Zucchini. Ich nehme dafür immer meinen Nicer Dicer plus weil damit alles gleich groß wird und mach die Karotten ins kleinere Gitter und  zuerst in die Pfanne. Zwiebeln schneidet der übrigens auch super (vllt mach ich  mal nen Blog drüber).

Gemüse mit dem Öl bissfest anbraten, nach Belieben würzen. Ich nehme immer etwas Gemüsebrühepulver statt Salz (meine Gemüsebrühe ist von Wakeup und natriumarm, also weniger salzig), Pfeffer aus der Mühle, einen Spritzer Agavendicksaft und etwas Currypulver, oder Paprikapulver zum abschmecken. Im Grunde also genauso wie die Brühe würzen. Kann man aber auch je nach Geschmack unterschiedlich machen. Da ich am Ende aber alles zusammen vermenge macht das für mich keinen Sinn.

In die Pfanne eine halbe Knoblauchzehe pressen, ein Stückchen Ingwer ebenfalls durchpressen (macht einen feinen Geschmack und keine zu großen Stücke) und zugeben. Die gegarte Hirse mit der übrigen Flüssigkeit zugeben und in der Pfanne noch ein paar Minuten bei geringer Hitze ziehen lassen.

In meinem Fall hab ich alles in eine Tupperdose gepackt (ohne Ziehen lassen) und bin in die Arbeit damit, die Restwärme gart das Ganze im Rucksack perfekt nach und die restliche Flüssigkeit zieht ein.

Dann hat man den perfekten Lunch für die Arbeit, weil es auch kalt sehr lecker schmeckt - ich wärme solche Sachen eigentlich nie auf - schon allein weil ich in der Arbeit nur ne Microwelle hab und mein tolles Essen damit ned zerkochen will.

So sieht das Ganze dann aus - guten Appetit!



Going vegan!

So jetzt ist es soweit - lang hab ich drüber nachgedacht, aber irgendwie muss es jetz mal sein.
Wenn auch erstmal nur probeweise und - ja bevor alle sich beschweren - erstmal auch NUR die Ernährung! Ich werde also (noch) nicht anfangen nur vegan produzierte Kosmetik, Kleidung und Schuhe zu kaufen und mich auch jetzt gerade noch nicht damit auseinandersetzen - aber vielleicht kommt das noch.. ich dachte ja auch nicht, dass ich mich mal vegan ernähren würde.

Seit 1.11.12 - der Weltvegantag ernähre ich mich jetzt komplett vegan.
Damit man auch sehen kann wie sowas aussieht hab ich ein paar Highlights davon in Instagram und auf Twitter. Dort zu finden unter "starofatlantis"

Hier ein paar Impressionen daraus: