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Sonntag, 10. März 2013

Gesunde Pralinen für Schokoholics!!




Süßes!!! Ich muss zugeben, ich hatte weniger Probleme mit der Umstellung von omni auf vegan, als auf Zucker zu verzichten.

Weißmehl meide ich ja auch so gut es geht und das geht noch ein wenig einfacher, da es mittlerweile sehr viele Produkte als Vollkornvariante gibt.
Aber Zucker!!! Sogar bei den gesündesten Bioundsoweitersnacks ist immer noch Rohrzucker drin. Ist zwar löblich, aber ned wirklich viel besser.


Furchtbar lecker ist übrigens für Fans von weißer Schokolade die "Schakalode" von vantastic foods
 



 Allein beim hinkucken läuft mir das Wasser im Mund zusammen.
Ich hätte euch ja ein eigenes Foto gemacht - aber die Tafel ist schon alle ;-)
Die "Vollmilch"-Version hab ich auch gekauft, die liegt allerdings noch rum. Ist irgendwie ein wenig... hmm leer im Geschmack, es fehlt diese cremige Sahnigkeit die normale Milchschokolade haben und die definitv bei der weißen Schakalode drin ist.

Aber genug Ungesundes gezeigt, wir wollten ja auf die gesunde Variante davon, um endlich von der bösen Zuckersucht loszukommen.
Was mir übrigens endlich gelungen ist. Ich glaubs ja kaum aber mittlerweile hab ich kaum mehr Heißhunger auf süße Sachen, kann sogar mal Mannerschnitten oder Schokolade rumliegen lassen - sogar tagelang!! Das mag manchen lächerlich erscheinen aber für mich ist das eine völlig neue Welt. Die leckeren Gummibärchen von Hiela haben sich fast zwei Monate in meinem Kühlschrank gehalten bis ich sie mit

Meine Planung sieht vor, demnächst einen Post mit "gesunder" Schokolade alá Vegan for Fit zu machen, ich hatte nur nach der Batzerei an Weihnachten mit den Omni-Pralinen für die Verwandschaft und dem kurz darauf folgenden Novo-Virus eine starke Abneigung gegen den Geruch von geschmolzener Schokolade entwickelt.
Irgendwie hat mein Hirn das wohl miteinander verbunden ;)
Diese Pralinen musste ich nämlich sicherheitshalber wegwerfen und kurz vor Weihnachten nochmal zwei Tage für neue Kreationen in der Küche verbringen (wegen dem dadurch entstandenen Stress habt ihr auch keine Fotos davon gesehen, obwohl einige Variationen vegan waren)

Nun denn, meine neueste Leidenschaft sind Pralinen aus Datteln, oder schlicht Dattelkonfekt:







Bei Hiela hab ich mich vor einiger Zeit mit einer Großbestellung eingedeckt und dabei auch Datteln und Carob kiloweise gekauft.
Und noch ein paar andere Sachen.. nur das Nötigste eben ;)


Nun aber los, so gehts:
Ich hab das Dattelkonfekt nun schon öfter gemacht, jedesmal ein wenig anders und jedes Mal lecker! Man kann also fast nichts falsch machen dabei ;)



Zuerst die Datteln in der Küchenmaschine (oder Mixer wenn leistungsfähig) zerkleinern.
Sollten sie zu trocken sein am hilft kurzes Einweichen. Nicht zu lange sonst saugen sie zu viel Wasser und man hat später Schwierigkeiten die Masse wieder fest zu bekommen.

Datteln zu einer gleichmäßigen Masse verarbeiten.
Dann kommt der spannende Teil. Einfach dazumischen was man gerade will.
Ich  habe Unterschiedliches ausprobiert.

Sehr lecker ist eine Mischung aus Carob und Kakao. (Wer gern rohköstlich bleibt hat mit MaKao von pureraw eine super Lösung. Dann aber darauf achten, dass die Datteln Rohkostqualität haben. Ich hab bei Hiela bisher keine Produktanfrage gemacht.) Die Kugeln werden in der gleichen Mischung auch gerollt.


Was ansonsten noch alles rein passt - entweder mehreres zusammen oder einzeln für sich:
  • Nüsse/Samen/Erdmandeln gemahlen (innen und außen)
  • Flohsamenschalen, Kleie etc gemahlen
  • Lucumapulver
  • Baobabpulver
  • Maccapulver
  • Nach Saison oder Belieben Gewürze wie Zimt, Kardamom, Ingwer usw.
  • Amaranth gepoppt
  • andere Trockenfrüchte statt oder mit Datteln
  • Kokosraspel (innen und außen)
  • gemahlene Braunhirse o.ä.
  • Müsli, etc 
  • und alles was einem noch einfällt!


Verschiedene Zutaten dazugeben und alles zu einer zähen Masse vermixen



Kugelstation aufbauen, je nachdem in was man Wälzen möchte (oder nicht)


So sieht das aus wenn man mitten in der Nacht noch rollt und kein Bock auf Feinarbeit hat ;)



Close up - am einfachsten gehts, wenn man sie vorher mit Kakao oder Carob (oder beidem) bestäubt und sich dann ein Stückchen von der Masse abzupft.
Ansonsten kann man auch mit leicht angefeuchteten Händen arbeiten, wenn man z.B. danach in Nüssen oder Kokos wälzen möchte.
 Allerdings nicht wenn sie glatt und ohne Außenschicht sein sollen - da ist es gut, wenn die Masse vorher so fest wie möglich wird - da helfen z.B. Flohsamen oder gemahlene Nüsse gut.


Dann zwischen beiden Händen rollen und am Ende in was immer man mag wälzen (oder auch nicht)


Fertig!


Um die Pralinen auch gesund und sättigend zu machen (damit man nicht alle auf einmal isst) sind Ballaststoffe sehr praktisch. Kleie, Flohsamen, Erdmandeln usw fallen im Endprodukt geschmacklich nicht auf, binden die Konsistenz gut und man hat ein wesentlich gesünderes Produkt als vorher ohne z.B. wie bei Nüssen und Samen die Kalorien so extrem duch mehr Fett zu erhöhen. Man kann aber auch von allem ein wenig nehmen, dann gehts ja auch noch ;)

Die Schoko-Carobkugeln z..B haben eine beträchtliche Menge Flohsamen intus und die Ingwer-Amaranth-Schnitten sind mit gemahlener Braunhirse, was eine sehr leckere, leicht sandige Konsistenz macht.

Mit der Form kann man sich ja was einfallen lassen. Kugeln sind eben für Pralinen schön und praktisch, allerdings ab einer gewissen Stückzahl auch anstrengend zu rollen. Nachdem ich beim ersten halben Kilo rollen mit der Schokosorte keine Lust mehr hatte (wie gesagt, war auch schon spät) hab ich bei den Amaranth-Schnitten einfach improvisiert. 

Man könnte auch kleine Würfel schneiden wenn die Masse fest genug ist - oder mit einem Ausstecher verschiedenste Formen wie Plätzchen machen (Rohkostcookies klingt auch gut). 
Natürlich könnte man die Masse auch in Pralinenformen pressen, stell ich mir aber ne rechte Sauerei vor (vielleicht probier ich das mal). Oder als Pralinenfüllung nehmen und mit dunkler oder weißer Schokolade überziehen (hmmm lecker weiße Schokolade mit Aprikosenfüllung...sabber) 

Der Fantasie sind also keine Grenzen gesetzt. Und es ist so einfach. 
Seufz ich sollte eine Pralinenfabrik eröffnen und meine Ideen alle umsetzen :-) 




Viel Spaß!

Donnerstag, 21. Februar 2013

Minischnitzel oder Riesennuggets


Grade hab ich in meinem Fotoarchiv auf dem Handy gekramt (weil ich durch den Account-Wechsel nach und nach erst alle Handyfotos wieder raufladen muss) und dabei entdeckt, dass ich euch noch gar nicht von meinem Schnitzelday erzählt hab!


Ist nichts kalorienarmes, denn wenn man ehrlich zugibt, ist texturiertes Soja immer mit einer Menge Fett verbunden um einen authentischen Geschmack und vor allem eine knusprige Konsistenz zu erreichen. Theoretisch wäre frittieren wohl die allerbeste Idee.

Dann gehts mal los:


Sojaschnitzel (wers größer mag nimmt Big Steaks) in Wasser aufkochen, ziehen lassen.
Auspressen, auswaschen, mit neuem Wasser wieder aufkochen, wieder auspressen und auswaschen bis beim letzten aufkochen das Wasser klar bleibt. So verschwindet der penetrante Sojageschmack
(Getestet von Peter,  von mir geklaut und für super befunden! Traditonelle deftige Gerichte mach ich immer gern nach Peters Anweisung, da kommt immer was leckeres raus!!)



Nach dem letzten Auspressen in einem Sud ziehen lassen, jeder wie er mag und was er hat. Fragt nicht was da alles drin ist, ich misch von Gemüsebrühe bis alle möglichen Kräuter und Pulver so ziemlich alles rein. Beim panierten Schnitzel ist es aber eigentlich ned so wichtig, da würde Gemüsebrühe allein auch reichen.


Danach auspressen - ich nehm immer kleine Teller, aber starke Männer können große Bretter nehmen ;)


Panierstation: Links Mehl, Mitte etws Sojamehl mit Sojamilch verquirlt und gewürzt mit Pfeffer, Salz und Paprika, rechts Paniermehl.



Von links nach rechts einmal durchziehen und ab ins heiße Fett (da kommt man leider ned drum rum)



Auf mittlerer bis hoher Hitze kross braten und im Küchentuch abtropfen lassen.



 Sooo lecker!!


Mit Sauce, Dip oder Ketchup nach Wahl servieren.
Wer mehr Muße und Zeit hat macht Kartoffelsalat oder sonstigen Salat dazu :)

Guten Appetit!


Sonntag, 3. Februar 2013

Shake´n Bake Süsskartoffelpommes mit Guacamole



Shake & Bake hab ich in den USA in meiner Au Pair Zeit kennen gelernt. Damals (so um Millenium rum) dacht ich mir noch "gar nicht mal so doof die Amis" - verkaufen einem doch tatsächlich eine Prise Würzmischung mit ner Plastiktüte in nem großen Karton und verlangen dafür nen Haufen Geld.
Wir hatten damals Shake´n Bake Chicken, also Hühnerflügel und -keulen, die man nur gewaschen, abgetupft und in einen Plastikbeutel mit der Würzmischung geworfen, aufgepustet, zugedreht und geschüttelt!
Simpel aber irgendwie gar ned mal so blöd.
Seitdem ist dies meine Lieblingsmethode um vor allem Pommes Frites gleichmäßig zu würzen. (Demnächst will ich mal versuchen, ob das nicht mit Sojaschnetzel auch gut funktioniert - dann bräuchte man nicht so viel Öl bis sie sich vollsaugen damit.)

Um ehrlich zu sein ist die Kombination mit der Guacamole etwas gewagt.
Schmeckt sehr gut, trotzdem könnte mir sogar Beides einzeln sehr gut zu was anderem vorstellen.

Die Süßkartoffelpommes waren nämlich pur so lecker, dass ich die meiste Zeit vergessen habe zu dippen, bzw den Geschmack damit nicht überdecken wollte. Sie passen bestimmt auch sehr gut zu einer Salsa oder Chilisauce. Oder ganz banal Ketchup und Mayo ;) Oder eben einfach pur!

Die Guacamole dagegen war auch noch traumhaft lecker als Dip für Tortilla Chips oder Gemüse, und wäre als Brotaufstrich usw sehr gut geeignet.

Guacamole zubereiten ist dank meiner neuen Küchenmaschine ein Kinderspiel. Zwiebeln und etwas Knoblauch drin klein hacken, wer mag auch ein Stück frische Chilischote, ansonsten Paprika und/oder Tomaten (aber entkernen) dazugeben.

 

 Eine halbe Zitrone oder Limette reinpressen, Gewürze wie Mexico-Mix, Paprika und Salz dazu und mit der Avocado mixen (nicht lange sonst wirds eher ne Konsistenz wie Buttercreme und das find ich bei Guacamole persönlich eklig)


So schnell gemacht! Und soooo lecker!

 

Jetzt die Süßkartoffeln schälen und in fingerdicke Pommes schneiden

 

Die omnöse Plastiktüte mit Würzmischung vorbereiten - geht auch pur ohne Öl, so verteilt sichs aber besser. Und schmeckt leckerer ;-)

 

Süßkartoffeln in die Tüte dazugeben

 

Etwas Luft reinpusten und oben abdrehen, festhalten und wie wild schütteln!

 

Danach sollten die Pommes gleichmäßig gewürzt sein - ab damit auf ein Backblech und bei 200°C so 12 Min backen, je nach Geschmack - kann man ja zwischendurch testen.

 

Und fertig im Dippschälchen angerichten!
An Guadn!

Mittwoch, 30. Januar 2013

Gemüsetortellini mit Bolognesesauce


Simpel, schnell und herzhaft lecker!
Schon länger wollt ich mal wieder Sojaschnetzel ausprobieren, da ich aber von der Tofu-Variante als Bolognese so restlos überzeugt war haben sie irgendwie das Nachsehen gehabt.

Diesmal durften sie aber wieder mitspielen.

Die Tortellini sind diesmal von Alnatura, und zwar die Vollkorn-Gemüsetortellini, die haben sogar meinen Mann begeistert.

Die feinen Sojaschnetzel sind übrigens auch von Alnatura, da hab ich mal gehört das wären die leckersten - und stimmt. Die Konsistenz ist ideal, kleine gehackte Würfelchen und nicht so windige Fasern wie mans in manchem Sojagranulat hat, was dann beim Essen die Idee eines gehäkselten Schwamme vermittelt.

Wie man Tortellini kocht muss ich ja wohl nicht erklären, also fang ich gleich bei der Bolognese an.


Und so gehts:

In einem Topf oder Schale kochendes Wasser über die Sojaschnetzel geben, 10 Min warten und ausspülen. Mehrmals mit kochendem Wasser übergiessen und wieder spülen, ausdrücken.


Ich hab ein paar getrocknete Tomaten gleich mit ziehen lassen und diese dann in kleine Stückchen geschnitten.


Das Sojahack hab ich dann mit etwas Olivenöl in der Pfanne angebraten bis es leicht gebräunt war, danach gehackte Zwiebeln und die getrockneten Tomatenstücke dazugebeben.
Eigentlich gehören auch noch kleine Karottenstückchen rein, aber die hab ich voll vergessen.
Selleriestücke machen sich auch ganz klasse darin - aber es musste eben schnell gehen ;-)

 

Dann die Masse am Rand weiterbraten lassen und bei mittlerer Hitze 2 EL Tomatenmark in der Pfannenmitte anbraten.
Mit etwas Rotwein (wer Wein ned mag nimmt Gemüsebrühe) ablöschen und einreduzieren lassen.

Eine Dose Tomaten dazugeben (Ich nehme immer Pizzatomaten, weil ich die Tomatenstücke sehr gut finde und es nicht so "soßig" wird) und mit Brühe, Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern abschmecken.

Tortellini unterheben und servieren!
Wer mag kann sich aus gerösteten Nüssen (Cashew oder Pinienkerne sind sehr lecker) etwas Hefeflocken und Salz einen veganen Parmesan mixen, aber ich hatte Hunger, grins.

 

Guten Appetit!

Sushi vegan, oder gleich roh?


Sushi! Superlecker.
Komischerweise steht sogar mein Mann total drauf - seit einiger Zeit könnte er fast täglich Sushi essen. Wenn wir also Zeit und Lust haben, wird einfach Sushi selber gemacht.

Ich muss ehrlich sagen, ich probiere jedes Mal wieder neue Variationen, mit Shitake, mit Karotten, mit Gurke, Rettich usw - aber trotz allem ist Sushi für mich erst dann der Inbegriff von Himmel wenn Avocado drin ist.

War schon immer so - für Avocadomaki lass ich alles andere stehen.


Die Zubereitung ist gar nicht so dramatisch wie man denkt.
Allerdings bin ich auch nicht so der traditionelle Sushikoch.
Aber soweit ich weiß dürfte ich als Frau in Japan eh kein Sushi machen, weil Frauenhände wärmer sind und den Fisch versauen würden :-P

Die höchste Kunst ist dabei noch der Reis.
Da gibt es verschiedenste Möglichkeiten.
Wichtig und unumgänglich ist jedoch ZEIT.



Ich probiere gern verschiedene Sorten Reis aus. Den traditionellen Sushi Reis mag ich gar nicht am liebsten - bin wohl von den Thai Geschäften geprägt worden, da die auch nur normalen Basmatireis zum füllen benutzen. Aber so hat es etwas mehr Biss, ist trockener und mir gefällt das ganz gut so.

Ansonsten natürlich Sushi-Reis kaufen und nach Packungsanweisung zubereiten. Ich nehme alternativ also oft normalen Basmatireis - muss nichtmal ein besonders teurer sein, da er ja eh mehr oder weniger zusammengebatzt wird.

Diesen dann waschen und mit 1:1,5 Wasser köcheln lassen, am Besten nach dem Aufkochen runterschalten und nach so 8 Minuten gleich ganz aus und mit Restwärme fertig kochen lassen.
Oder wie ihr eueren Reis am liebsten kocht, dass er am Ende schön gar, leicht klebrig (ohne batzig zu sein) ist ohne dass Wasser übrig bleibt.

Dann wird gewürzt - Sushi Essig ist perfekt, es geht aber auch normaler Reisessig mit etwas Wasser verdünnt und gesüsst. Dazu gibt es dann sowieso noch ein TL Salz und ein TL Zucker (ich hab Agavendicksaft und Reissirup verwendet) und dann abkühlen lassen.
Schneller geht es natürlich wenn man eine weite Schale nimmt und/oder ihn am Balkon (zu dieser Jahreszeit) abkühlen lässt.

Eine kalorienarme und rohe Alternative ist Pastinake (Blumenkohl probier ich auch demnächst)


 Pastinake oder Blumenkohl in der Küchenmaschine mahlen, oder fein reiben


 Ich würde das nächste Mal die  Stückchen weniger fein mahlen, wenn die Größe an die von Reiskörnern ran kommt ist auch das "mouthfeel" authentischer.


 Danach kann man ein Bindemittel hinzugeben, z..B. Johannisbrotkernmehl, und ebenso die Salz, Zuckermischung einarbeiten - evtl auch schon zu den Stücken dazugeben bevor sie in die Maschine kommen, da bin ich noch am verbessern. Auf jeden Fall ohne weiteres Wasser, das war mein Fehler bei der ersten Pastinake, den Brei konnt ich dann wegwerfen :-(


Wenn ihr eine feste und einigermaßen trockene Konsistenz erreicht haben kann man die Masse wie Reis weiterverwenden - evtl weniger fest drücken beim rollen.


Gemüse nach Wahl in Streifen schneiden:



Rollmatten mit Klarsichtfolie umwickeln, wenn da mal Reis reinrutscht kriegt man den echt schlecht wieder raus.


Ein halbes Noriblatt auf die Folie legen, eingeprägte Seite oben
und mit Reis, oder "Reisersatz" zu zwei Drittel belegen.


Gemüse nach Wahl auf den obersten Rand legen
Wer es gern würzig mag, kann auch den Reis, oder den Teil der Matte
 (empfiehlt sich wenn der Reis recht trocken ist) mit Wasabi bestreichen



Und mit Rollen beginnen.
Dazu den oberen Teil der Matte nach unten ziehen,
dabei den obersten Teil des Noriblattes mit der Füllung leicht fixieren
(ich halte mit den Daumen die Füllung fest und beginne dabei langsam die Matte senkrecht zu bewegen)


Danach alles langsam nach vorne rollen, dabei aufpassen, dass die Füllung nicht herauspurzelt.


Leicht festdrücken, dann hält es besser, Matte wieder anheben und nach hinten wegfalten, dabei weiter nach vorne Rollen


Wenn man bis zum Ende des Reis gekommen ist nochmal drücken, dann wieder Matte zurück und weiterrollen, damit das Noriblatt sich um den Rest legen kann.  



Immer mit etwas Druck arbeiten, sonst sind die Rollen am Ende zu weich und fallen beim Schneiden auseinander - ist auch ned so lecker dann.


 Fertig ist die erste Rolle!
Dass dann am Besten im Duell um die Wette rollen bis der Reis etc aufgebraucht ist und in 5-6 Stücke pro Rolle schneiden.

Dazu nehm ich immer gebraute Sojasauce aus dem Reformhaus, es gibt verschiedene Variationen, da ist es Geschmackssache welche einem mehr zusagt. Tamari gibt es mittlerweile auch mit weniger Salz, da ist sie nicht no arg würzig. Ich mag die Shoyu aber fast lieber.

Wasabi und eingelegter Ingwer darf natürlich auch nicht fehlen.
Ich nehme gern eine Sorte Wasabi aus dem Edeka, die sind in kleine Portionstütchen eingepackt und können nach Bedarf verwendet werden.
Meist braucht man dann ja ewig erstmal keinen mehr und dann ist so eine Tube ausgetrocknet. Es gibt auch Wasabipulver, den man frisch anrühren kann, aber da ist es das gleiche Problem, der verliert mit der Zeit an Aroma.

Bei unserem derzeitigen Sushi-Konsum könnt ich mir aber fast wieder sowas anschaffen ;-)



So ist mein Pastinakensushi geworden, etwas batzig, aber man lernt ja nur aus Erfahrung!
Geschmacklich allerdings viel besser als ich erwartet hätte. Mein nächster Versuch wird mit Blumenkohl und Pastinake und auch mal beides gemischt werden. Ich werd berichten ;-)

Es gibt auch ein Rezept auf Chefkoch, bei dem man Blumenkohl klein mahlt und dann kurz blanchiert bis er weich wie Reis ist. Wäre auch mal eine Option - für so ne Versuchsküche brauch ich jedoch mehr Zeit und wenig Hunger - ist nichts wenns schnell gehen muss :)

Wie sind euere Erfahrungen mit Sushi?
Jemand schon mit "Reisalternativen" gerollt?
Auch Hirse oder Quinoa etc kann ich mir gut vorstellen.

Schreibt mir doch euere Erfahrungen im Kommentar oder postet am Besten den Link, falls ihr über euere Versuche schon berichtet habt.

Bin gespannt.
Viel Erfolg beim Nachmachen!!!