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Donnerstag, 29. November 2012

Ein-topf, tausend Gerichte

Da ich ja gelegentlich so von meinem Nicer Dicer plus schwärme, dachte ich dieses Rezept bietet die ideale Gelegenheit, ihn euch mal vorzustellen!

Wie ich bereits erwähnt habe bin ich gerade richtig schön erkältet, d.h. ich hab weder Kraft noch Lust viel zu kochen und irgendwie ist mein Lieblingsmahl in solchen Zeiten immer eine Suppe oder ein Eintopf. So hab ich also gleich mal eine Ration für mehrere Tage gekocht - mit dem Fazit dass ich größere Töpfe brauche grrr...

Und um auch ein wenig klugzuscheissern, dieser Eintopf ist perfekt bei Erkältung, er ist basisch, gleicht also die Übersäuerung einer Erkältung aus, bzw hilft dabei, versorgt mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen, macht satt und wärmt und ist ideal auf Vorrat zuzubereiten, wer gerne einfriert sollte immer eine Portion davon im Gefrierschrank haben!!


Diesmal gibt es Kartoffeln, Karotten, Blumenkohl, Wirsing, Brokkoli und Kohlrabi als Einlage - auf den Kürbis hab ich bewusst verzichtet, weil er sich nach mehrmaligem Erhitzen auflöst und ich ihn so lieber kurz in der Pfanne anbrate und dann als Einlage dazugebe. Generell mag ich in Eintöpfen oder Gerichten die evtl mehrmals erhitzt werden lieber festes Gemüse, daher hab ich Zucchini, Paprika und Tomaten etc weggelassen - sowas würde ich lieber wie den Kürbis handhaben.

Chilies, Ingwer, Knoblauch und Zwiebeln dürfen bei diesem Powereintopf natürlich nicht fehlen!


Das ist also der Nicer Dicer, im Grunde nur eine Dose mit Gitteraufsatz und einem Deckel der das Ganze effektiv durch die Gitter drückt. Das gibt es in verschiedenen Größen 




Also los gehts! Halbierte Zwiebeln mit mittlerem Gitter dicern und schonmal im Topf mit Olivenöl bei anbraten



Kartoffeln und Kohlrabi in fingerdicke Scheiben schneiden und mit dem großen Gitter dicern 




Karotten in fingerlange Stücke schneiden und längs halbieren


Halbe Karotte in mittleres Gitter direkt an den Rand legen um die Hebelwirkung zu erhöhen 
(wenn man zu harte Sachen die nicht hoch genug sind mittig reinlegt hat der Dicer nicht genügend Kraft um sie auf einmal durchzudrücken)



 Chiliiiies - je nach Belieben im kleinen Gitter dicern, ebenso Ingwer und Knoblauch


Dieses bei geringer Hitze entweder zu den Zwiebeln geben oder separat in Öl anbraten - die Chilie verliert so ihre Schärfe und bekommt ein milderes Aroma, wer es also sehr scharf mag muss entweder mehrere Schoten nehmen, oder sie nicht lange braten.


 Wirsing, Blumenkohl und Brokkoli schneide ich mit dem Messer, die Strünke verwende ich übrigens mit




An dieser Stelle ein kurzes Wedges-Intermezzo von meinem Mann:


Dazu setzt man den Achtelaufsatz in den Deckel, nimmt den Spaltenaufsatz und los gehts

Raus kommen perfekte Spalten  


Diese mit Gewürzen nach Wahl und etwas Öl in einer Plastiktüte shaken bis alles gleichmäßig verteilt ist



Ab damit aufs Backblech und in den Ofen 

Und wenn man die Kartoffeln etwas früher rausnimmt als mein Mann hat man wunderbar goldbraune Potatoewedges. Geschmeckt haben sie aber trotzdem meint er - Übrigens völlig vegan wenn man seinen Sourcream-Dip ersetzt.
 

Zurück zum Eintopf, inzwischen köcheln die harten Gemüsesorten wie Karotten, Kohlrabi, Kartoffeln schonmal vor sich hin, außer Wasser hab ich noch mit Brühpulver, diversen Suppengewürzen (salzfrei von Wakeup) und etwas Agavensirup und Sojasauce gewürzt
  
Brokkoli, Blumenkohl und Wirsing warten auf ihren Einsatz ca 5 min später


Hier kam der Moment an dem ich feststellte, dass sogar mein riesiger Wok zu klein ist als ich alles zusammengemischt habe. 

Was aber kein Problem ist weil ich nach mehrmaligem Durchmischen einfach den ersten Teil des Eintopfs in eine Tupper gepackt hab, wo sie halbroh und knackig auf ihren Einsatz die nächsten Tage wartet und so auch am dritten Tag nicht verkocht ist


Meine Abwandlung heute war das ganze zu einem Curry
dazu einfach eine Portion des Eintopfs fertig garen, mit Currypulver/Paste und etwas mehr Agavendicksaft würzen 


Und mit 1-2 EL Cashewmus (oder sonstigem Nussmus) eine cremige Konsistenz herstellen


Alles nochmal aufkochen lassen, evtl noch Wasser oder Brühe zugeben und fertig ist ein leckeres Curry!

So hat man jeden Tag ein anderes Gericht aus einem simplem Eintopf-Grundrezept

Andere Varianten sind z.B. den Eintopf pürieren und zur Cremesuppe machen - je nach Gusto mit etwas Nussmus, Curry und und und

oder gekochte Hülsenfrüchte, gebratene Tofuwürfel, gebratenen Kürbis als Einlage zugeben

oder den Eintopf mit einer Dose Pizzatomaten aufkochen, evtl Nudeln, Linsen oder Reis als Minestrone.

Sieht dann so aus!


Gutes Gelingen und wer dies auch als Therapie gegen Erkältung nutzt: 
Gute Besserung!!



Sonntag, 4. November 2012

Hirse-Gemüsepfanne vegan

Mein erstes Rezept was ich mit euch teilen möchte ist die leckere Hirse-Gemüsepfanne aus dem letzten Post.

Allein schon, weil sie so supereinfach ist! Ich hab sie heute morgen um 3 gemacht, bevor ich zur Frühschicht bin, also noch mit halbgeschlossenen Augen ;-)


Man nehme:

1 Tasse Hirse
Gemüse nach Wahl
1 Zwiebel, etwas Knoblauch und Ingwer
Gemüsebrühe (Pulver) und Gewürze nach Wahl
Agavendicksaft oder Zucker
1 EL Olivenöl oder anderes Öl zum Braten


Und so gehts:

Hirse mit doppelter Menge Wasser zum Kochen bringen, Gemüsebrühe und Gewürze mit etwas Agavendicksaft (oder Zucker) zugeben, Abschmecken - die Hirse wird später wie die Brühe schmecken. 5-10 Minuten kochen lassen, je nachdem wie kernig man es später möchte und dann ausschalten und weitere 10 Minuten ziehen lassen.

In der Zeit Gemüse klein schneiden - Karotten in kleinere Würfel, damit sie schneller durch sind als z.B. Zucchini. Ich nehme dafür immer meinen Nicer Dicer plus weil damit alles gleich groß wird und mach die Karotten ins kleinere Gitter und  zuerst in die Pfanne. Zwiebeln schneidet der übrigens auch super (vllt mach ich  mal nen Blog drüber).

Gemüse mit dem Öl bissfest anbraten, nach Belieben würzen. Ich nehme immer etwas Gemüsebrühepulver statt Salz (meine Gemüsebrühe ist von Wakeup und natriumarm, also weniger salzig), Pfeffer aus der Mühle, einen Spritzer Agavendicksaft und etwas Currypulver, oder Paprikapulver zum abschmecken. Im Grunde also genauso wie die Brühe würzen. Kann man aber auch je nach Geschmack unterschiedlich machen. Da ich am Ende aber alles zusammen vermenge macht das für mich keinen Sinn.

In die Pfanne eine halbe Knoblauchzehe pressen, ein Stückchen Ingwer ebenfalls durchpressen (macht einen feinen Geschmack und keine zu großen Stücke) und zugeben. Die gegarte Hirse mit der übrigen Flüssigkeit zugeben und in der Pfanne noch ein paar Minuten bei geringer Hitze ziehen lassen.

In meinem Fall hab ich alles in eine Tupperdose gepackt (ohne Ziehen lassen) und bin in die Arbeit damit, die Restwärme gart das Ganze im Rucksack perfekt nach und die restliche Flüssigkeit zieht ein.

Dann hat man den perfekten Lunch für die Arbeit, weil es auch kalt sehr lecker schmeckt - ich wärme solche Sachen eigentlich nie auf - schon allein weil ich in der Arbeit nur ne Microwelle hab und mein tolles Essen damit ned zerkochen will.

So sieht das Ganze dann aus - guten Appetit!